Häufige Fragen

Kosten, Ablauf, Haftung und Technik — kurz beantwortet.

Warum Spreat
01 Warum sollte ich Spreat nutzen?
Sortiment erweitern, ohne zu investieren. Neue Produkte und ganze Marken kommen in deinen Laden, ohne dass du Ware einkaufst — du testest, was bei deinen Kunden ankommt, statt es vorher zu erraten.

Liquidität schonen. Die Produkte bleiben bis zum Verkauf Eigentum der Marke. Kein Kapital gebunden, und ein Ladenhüter kostet dich kein Geld, sondern nur Regalfläche auf Zeit.

Bürokratie sparen. Keine Lieferantenrechnungen, kein Mahnwesen, keine manuelle Abstimmung — bis zu 95 % weniger buchhalterischer Aufwand.
02 Was ist der Unterschied zu Kommissionsware?
Sieh uns als das moderne Kommissionsgeschäft. Das Prinzip kennst du: Du verkaufst Ware, die dir nicht gehört, und bekommst eine Provision. Neu ist zweierlei: Es läuft alles digital — und zwischen Marke und Laden findet überhaupt kein Ein- und Verkauf mehr statt. Gekauft und verkauft wird nur noch zwischen Marke und Endkunde; du stehst nicht mehr dazwischen, sondern daneben.

Der Papierkram fällt weg. Bei Kommission gibt es zwei Verkaufsvorgänge, also zweimal Umsatzsteuer, dazu Lieferantenrechnungen und Zahlungsziele. Bei uns kauft der Kunde rechtlich direkt bei der Marke, du versteuerst nur deine Provision als Dienstleistung. Alle Belege erstellt das System selbst.

Dein Geld kommt sofort. Der Betrag wird an der Kasse automatisch aufgeteilt, deine Provision ist im selben Moment dir zugeordnet — kein Nachhalten, kein Mahnen.

Du siehst, was passiert. In Echtzeit, welches Produkt sich wann und wo verkauft — Zahlen, die dir bei klassischer Kommission niemand liefert.

Der Weg dahin ist kurz. Keine langen Vertriebsgespräche, kein Dutzend Einzelverträge: Du wählst im Brandpool aus, die Marke sagt zu, fertig.
03 Was ist, wenn eine Marke nicht zu meinem Laden passt?
Dann nimmst du sie nicht. Du stellst dir dein Sortiment im Brandpool selbst zusammen und fragst nur die Marken an, die zu dir passen. Eine Zusammenarbeit entsteht erst, wenn beide Seiten zugestimmt haben — ungefragt landet nichts in deinem Regal.
04 Kann ich meine bestehenden Lieferanten mit einbinden?
Ja. Über deinen persönlichen Einladungslink holst du jede Marke dazu, die du möchtest — auch solche, die noch nicht bei Spreat sind. Bei bestehenden Lieferanten sinkt dadurch dein Abrechnungsaufwand. Und Marken, die du längst führen wolltest, aber wegen des Warenrisikos nie eingekauft hast, kannst du jetzt einfach ausprobieren.
Kosten & Auszahlung
05 Was kostet es mich als Laden, Produkte über Spreat zu verkaufen?
Nichts. Für dich fallen 0 € Fixkosten, keine Aufnahmegebühren und keine monatlichen Grundkosten an. Du gehst nicht in Vorleistung und hast keine Kapitalbindung. Spreat arbeitet rein erfolgsbasiert und finanziert sich über 5 % inkl. Zahlungsdienstleister-Gebühr.
06 Wie und wann wird meine Provision ausgezahlt?
Verkauft ihr ein Produkt, splittet das Kassensystem den Zahlungsbetrag in Echtzeit. Die gesammelten Provisionen werden in der Regel gebündelt einmal im Monat auf dein hinterlegtes Auszahlungskonto überwiesen — häufigere Rhythmen sind nach Absprache möglich.
07 Welchen buchhalterischen Aufwand habe ich mit Spreat?
Da der Kunde an der Kasse rechtlich direkt beim Produzenten kauft, entfällt der klassische Einkaufs- und Verkaufsprozess für deinen Laden. Spreat übernimmt Zahlungsabwicklung und Rechnungserstellung — der Bürokratieaufwand sinkt um bis zu 95 %.
Ablauf & Auswahl
08 Wann bekomme ich eine Rückmeldung auf meine Anfrage?
Spreat prüft deine Anfrage und leitet sie an die Marke weiter. In der Regel meldet sich die Marke innerhalb weniger Werktage bei dir.
09 Wie lange bleiben die Produkte in meinem Geschäft?
Standardmäßig sicherst du der Marke zu, die Produkte 90 Tage anzubieten, sofern ihr nichts anderes vereinbart habt. Danach kannst du die Abholung der nicht verkauften Produkte veranlassen.
10 Was passiert mit Ware, die sich nicht verkauft?
Vereinbart sind 90 Tage, die die Produkte bei dir im Laden stehen — vorher holt die Marke sie nicht zurück, du hast also Planungssicherheit für deine Fläche.

Läuft ein Produkt absehbar nicht, sprich es früh an: Beide verdienen erst am Verkauf, niemandem nützt Ware im Regal. Oft wird sie dann in einen passenderen Store umgelagert. Die Rücksendung trägst du — eingekauft hast du die Ware ja nie.
Ware, Preise & Haftung
11 Wer legt den Verkaufspreis fest?
Die Marke bestimmt den Verkaufspreis ihrer Produkte. Frei verhandelbar ist deine Provision — pro Produkt und individuell mit jeder Marke. So bleibt die Preisgestaltung im Markt einheitlich, und du verhandelst genau das, was für dich zählt.
12 Wer trägt die Versandkosten?
Die Marke versendet die Ware an dich und trägt die Kosten dafür. Die Rücksendung übernimmst du — schließlich hat die Marke bereits in Vorleistung geliefert, ohne dass du etwas einkaufen musstest.
13 Wer haftet, wenn Ware in meinem Laden beschädigt oder gestohlen wird?
Ab der Warenannahme haftest du für die bei dir gelagerten Produkte. Schäden durch Kunden oder Diebstahl sind der Marke zu ersetzen und im System zu vermerken. Reguläre Qualitätsverluste, Produktionsfehler oder ablaufende Haltbarkeitsdaten bleiben Risiko der Marke.
14 Was passiert bei Umtausch oder Rückgabe durch den Kunden?
Retouren wickelst du direkt vor Ort im Namen der Marke ab und vermerkst sie im System. Ist das Produkt voll funktionstüchtig, nimmst du es wieder in deinen Verkaufsbestand auf. Andernfalls geht es zurück oder wird nach Absprache entsorgt.
Kasse & Technik
15 Können meine Kunden weiterhin bar bezahlen?
Produkte, die über Spreat laufen, werden bargeldlos bezahlt — mit Karte oder Smartphone. Das liegt an der Kassensicherungsverordnung: Wir vereinen mehrere Marken in einer Kasse, und für jede Kombination aus Laden und Marke wäre sonst eine eigene technische Sicherheitseinrichtung nötig. Dein bestehendes Sortiment rechnest du unverändert weiter ab, selbstverständlich auch in bar.

Und falls doch mal jemand nur Bargeld dabei hat: Du kannst das Geld annehmen und den Kauf selbst mit deiner Karte abschließen. Als Dauerlösung ist das nichts, hat sich aber als Notlösung bewährt — niemand muss ohne sein Produkt aus dem Laden gehen.
16 Muss ich für Spreat mein komplettes Kassensystem umstellen?
Nein. Spreat läuft parallel zu deinem bestehenden System. Dein klassisches Sortiment führst du wie gewohnt weiter. Langfristig auch als alleiniges Hauptsystem nutzbar oder per API tief integrierbar.
Frage nicht dabei? Schreib sie uns — wir antworten in der Regel am selben Werktag.
Antwort geht an deine hinterlegte E-Mail
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